Video-Mediation repariert Kommunikation

Mein Name ist Stephan Beckmann Wirtschaftsmediator (IHK). Ich biete Ihnen den Service der Video-Mediation an. Damit können wir Ihr Problem gemeinsam anpacken und bearbeiten. Sie haben mein Wort, dass alle Informationen vertraulich bleiben, so wie es das Mediationsgesetz vorsieht. Die Mediation ist eine konstruktive Methode, mit viel versöhnlichem und friedlichem Potential. Wir setzten uns mit allen Parteien an einen (virtuellen) Tisch und ebnen den Weg zur gemeinsamen Lösung.

Vorteile Video-Mediation

Videokonferenzen, Webinare oder Skypen erfreuen sich im Rahmen des digitalen Fortschritts einer wachsenden Beliebtheit. Die Qualität der Kommunikation ist deutlich höher als bei einem Telefonat und die Reisezeiten entfallen.

Die räumliche Distanz unterstützt die inhaltliche Annäherung der Konfliktparteien. Sie können auch eine Mischform aus Live-Meetings und Video-Sitzungen wählen. Teilnehmer, die dieses erlebt haben schildern, dass sie schwierige Gesprächsphasen via Videokonferenz angenehmer erlebt haben und beim Agieren aus der gewohnten Umgebung mehr Energie für den manchmal steinigen Weg generieren konnten.

Wo stehen Sie? Konflikte online lösen!

Ist Ihr Fall für Video-Mediation geeignet?

Die Frage, ob sie Konflikte online lösen wollen,  können die Beteiligten am besten selber beantworten. Aus meiner Sicht als Mediator ist die Video-Mediation ein hilfreiches Werkzeug auf dem Weg zum Interessenausgleich.

Die Videokonferenz verändert die Kommunikation. Manches wird dabei leichter. Wenn Sie per Videounterstützung online kommunizieren, agieren Sie das komfortabel vom eigenen Schreibtisch und können flexibel weitere Personen einschalten. Unser Videokonferenzsystem übermittelt Sprache und Video in Top-Qualität und dank der minimalen Latenz kommt die Kommunikation einem persönlichen Gespräch sehr.

Auf welcher Stufe würden Sie Ihren Konflikt positionieren?

Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich ungelöste Konflikte nach vorhersehbaren Mustern entwickeln. Mit der Video-Mediation biete ich einen modernen Ansatz und unterstütze Sie bei der Entwicklung ihrer ganz persönlichen Lösung. Mit dem folgenden Model beschreibt der Konfliktforscher Glasl die Eskalation von Konflikten:

Stufe 1 – Verhärtung

Es entstehen Spannungen. Ein gelegentliches Aufeinanderprallen von Meinungen kann zu einem Konflikt führen, wenn die Meinungen fundamentaler werden oder tiefere Ursachen für einen Konflikt vorliegen.

Stufe 2 – Debatte

Die Konfliktpartner entwickeln Strategien und wollen mit Argumenten überzeugen. Druck und Schwarz-Weiß Denken entstehen. Bis hier ist die Entwicklung normaler Bestandteil vieler konstruktiver Debatten.


Die Mediation kann ab hier effektiv helfen.

Stufe 3 – Taten statt Worte

Der Druck auf den Anderen wird erhöht. Gespräche werden abgebrochen, es gibt keine verbale Kommunikation mehr und das Mitgefühl für den Anderen geht verloren.

Stufe 4 – Koalitionen

Die Beteiligten suchen Sympathisanten für die eigene Sache. Da jeder sich im Recht glaubt, scheint es in Ordnung den Gegner zu denunzieren. Jeder will gewinnen, der Gegner soll verlieren.

Stufe 5 – Gesichtsverlust

Durch Unterstellungen, Gerüchte oder vergleichbares soll der Gegner in seiner Identität vernichtet werden. Er soll sein Gesicht und seine moralische Glaubwürdigkeit verlieren.

Stufe 6 – Drohstrategien

Die eigene Macht soll durch Drohungen veranschaulicht werden um die Situation zu kontrollieren. Die Drohungen werden durch Sanktionen unterstrichen „Wenn Du …. dann … „
Die Video-Mediation kann die Parteien in diesem Stadium noch mit großer Wahrscheinlichkeit aus ihrer Grundhaltung „Ich will gewinnen, der andere soll verlieren“ abholen und zurück in einen konstruktiven Dialog bringen.
Dem Gegner, der nicht mehr als Mensch wahrgenommen wird, soll mit allen Tricks empfindlich geschadet werden. Dabei wird eigener Schaden in Kauf genommen.

Das ist die allerletzte Chance – also jetzt starten und die Konflikte online lösen.


Stufe 8 – Zersplitterung

Jetzt haben Emotionen da Bewusstsein für jegliches rationales oder wirtschaftliches Handeln abgeschaltet. Der Gegner soll mit Vernichtungsaktionen zerstört werden.

Stufe 9 – Gemeinsam in den Abgrund

Ab hier kalkulieren die Betroffenen sogar die eigene Vernichtung mit ein, um so den Gegner zu besiegen. Wenn der Gegner nur mehr Schaden erleidet, als ich selber, werde ich das noch als persönlichen Gewinn werten.

Vier Schritte zu Ihrer Mediation

1 – Vorgespräch

Das Gesprächsziel ist ein erstes Kennenlernen und die Beantwortung Ihrer Fragen. Im Vorgespräch schildern Sie mir Ihre Lage in groben Zügen, wobei Sie selber bestimmen, welche persönlichen und vertraulichen Details Sie jetzt schon preisgeben wollen. Als Ergebnis erhalten Sie eine Bewertung der Eignung Ihres Falles für die Mediation.

2 – Parteien kontaktieren

Sie informieren Ihre Streitpartner über die geplante Mediation. Anschließend werde ich aktiv und führe mit den Parteien ebenfalls ein Vorgespräch. Die Teilnahme an der Mediation ist freiwillig.
Als Geschäftsmann können Sie vorbeugen und eine Mediationsklausel in Ihre Verträge aufnehmen. Mit einer Mediationsklausel einigen sich die Vertragspartner bereits im Vorfeld auf den Versuch einer alternativen Konfliktlösung, bevor ein Gericht angerufen wird.

3 – Termin und Ort festlegen

Nachdem die Parteien der Mediation zugestimmt haben, koordinieren ich den ersten Termin. Folgetermine legen wir dann in der jeweiligen Sitzung fest.

4 – Mediationsvertrag unterschreiben

Im ersten Termin erkläre ich den Ablauf und alle Parteien unterschreiben einen Mediationsvertrag zur Durchführung. Im Vertrag werden die Spielregeln der Mediation und die Verteilung der Kosten vereinbart. Anschließend steigen wir in das Thema ein. Grundsätzlich bleibt die Mediation freiwillig und kann jederzeit beendet werden.

Kosten für die Mediation

Mein Honorar als Mediator ist unabhängig vom Streitwert, sondern ergibt sich aus der Dauer der Mediation. Jede Partei erhält monatlich eine anteilige Rechnung meiner Stunden im 15min Takt. Falls in der ersten Sitzung kein Mediationsvertrag zustande kommt, berechne ich eine pauschale Vergütung.

Kosten für externe Berater

Es steht allen Parteien zu, sich von Rechtsanwälten oder anderen Beratern begleiten zu lassen. Die Anwälte oder Berater werden von der jeweiligen Partei separat beauftragt und vergütet.